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Zugang zu Bildung und Teilhabe darf nicht vom Immunstatus abhängen

Gemeinsame Presseerklärung:

Kölner Träger gegen Covid-19-Impfpflicht für Kinder in Kitas

Beim Impfgipfel im Kanzleramt soll am heutigen Donnerstag über das weitere Vorgehen bei Impfungen von Kindern im Schul- und Kindergartenalter entschieden werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits im April vor einem „Betrieb mit ungeimpften Kindern“ gewarnt. Drei Kölner Kitaträger kritisieren jetzt in einer gemeinsamen Erklärung: Das Grundrecht von Kindern auf Bildung und Teilhabe dürfe nicht an deren Impfstatus geknüpft werden.

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Der Deutsche Ärztetag hatte im Mai diesen Jahres einen Beschluss verabschiedet, der vor dem heutigen Impfgipfel als eine Weichenstellung gilt. Dort heißt es:
  • „Das Recht auf Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden. Ohne Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führt ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren, gravierenden negativen Folgen für die kindliche psychische Entwicklung. Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“

Diese Sichtweise stößt bei den drei Kitaträgern auf Kritik. „Wir freuen uns natürlich, dass endlich begriffen wurde, welche katastrophalen Folgen die aktuelle Pandemiestrategie für Kinder und Jugendliche hat”, sagt Joel Mertens von der rainbowtrekkers Kita gGmbH. Sarah Detmer von der Kita Rehkids e.V. ergänzt: „Das Recht auf Bildung und Teilhabe ist aber ein unveräußerliches Menschenrecht. Schon viel zu lange wurde dies Kindern und Jugendlichen ohne wissenschaftliche Grundlage entzogen und vorenthalten.”

Christiane Allstädt von der Kita Froschkönig e.V.: „Dass dieses Grundrecht jetzt an eine politisch gewollte Impfentscheidung geknüpft wird, deren Nutzen für die Kinder schlicht fehlt und deren Nutzen für die Gemeinschaft mehr als fraglich ist, stellt eine indiskutable Forderung und eine Anmaßung des Deutschen Ärztetags dar.“ Alle drei Kitaträger verurteilen die Positionierung des Deutschen Ärztetags aufs Schärfste.

Sie weisen darauf hin, dass keiner der in Deutschland verfügbaren Impfstoffe gegen Covid19 ein reguläres Zulassungsverfahren durchlaufen habe. Sämtliche Impfstoffe verfügten nur über eine „Notzulassung“, in deren Rahmen die langfristigen Impfauswirkungen überhaupt nicht untersucht worden seien. Dass Langzeitstudien fehlen, sei für Kinder im Vergleich zu anderen Altersgruppen aber besonders relevant.

Mertens, Detmer und Allstädt fordern darum unisono: „Schulen und Kitas können und müssen sofort wieder vollständig geöffnet werden – ohne fragwürdige Impfexperiemente an Kindern und Jugendlichen.”

  • Joel Mertens, rainbowtrekkers Kita gGmbH
  • Sarah Detmer, Kita Rehkids e.V.
  • Christiane Allstädt, Kita Froschkönig e.V.

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